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Welche Daten wir für Ihre Ferndiagnose brauchenBitte laden Sie die folgenden Angaben und Dateien möglichst vollständig hoch:• FIN/VIN, Kilometerstand, Modelljahr, Motorcode, Getriebe- und Kraftstoffart• eine genaue Beschreibung des Problems: Was passiert, seit wann und unter welchen Bedingungen?• den vollständigen Fehlerspeicher aller erreichbaren Steuergeräte mit Fehlerstatus• Fehlerstandbilder / Freeze Frames zu den relevanten Fehlern• eine Datenstrom-Aufzeichnung über 30–60 Sekunden mit Drehzahl, Last, Temperaturen und Bordspannung• SOLL- und IST-Werte gemeinsam, soweit Ihr Diagnosegerät sie anbietet• PDF- oder CSV-Originalexporte; Screenshots bitte vollständig, unbeschnitten und mit Datum/Uhrzeit• eine kurze Zuordnung jeder Datei zum BetriebszustandWICHTIG: Löschen Sie den Fehlerspeicher nicht, bevor Sie ihn vollständig ausgelesen und exportiert haben. Beim Löschen können Fehlerstandbilder und entscheidende Diagnoseinformationen verloren gehen.Unter dieser Kurzfassung finden Sie die ausführliche Datenanleitung und anschließend das Upload-Formular.

Welche Daten wir für Ihre Ferndiagnose brauchen

Die Qualität Ihres Diagnoseberichts hängt direkt von den Daten ab, die Sie hochladen.

Ein einzelner Messwert ohne Drehzahl, Last, Temperatur und Betriebszustand lässt sich technisch oft nicht zuverlässig bewerten. In solchen Fällen kennzeichnen wir den Wert als „nicht bewertbar“, statt eine Vermutung daraus abzuleiten.

Je vollständiger Ihre Daten sind, desto konkreter können wir die Ursache eingrenzen und desto präziser können wir Ihnen die nächsten Prüfschritte nennen.

Nehmen Sie sich bitte etwa zehn Minuten für diese Liste. Das kann eine zweite Auslesefahrt oder eine spätere Nachforderung vermeiden.

WICHTIG: Löschen Sie den Fehlerspeicher nicht, bevor Sie ihn vollständig ausgelesen und exportiert haben. Beim Löschen können auch Fehlerstandbilder und weitere Diagnoseinformationen verloren gehen.

1. Fahrzeugdaten – Pflicht

Bitte geben Sie an:

• Fahrgestellnummer (FIN/VIN), 17 Zeichen
• Kilometerstand
• Erstzulassung oder Modelljahr
• Motorkennbuchstabe / Motorcode, falls bekannt
• Getriebeart: Schaltgetriebe, Automatik oder DSG
• Kraftstoffart: Benzin, Diesel, Hybrid, LPG/CNG

2. Ihre Beobachtung am Fahrzeug – Pflicht

Beschreiben Sie das Problem bitte möglichst genau. Ausführlicher ist hier besser als zu knapp.

Was genau passiert?

Zum Beispiel:

• Leistungsverlust
• Ruckeln
• Startprobleme
• Notlauf
• ungewöhnliche Geräusche
• Rauchentwicklung
• erhöhter Verbrauch

Seit wann besteht das Problem?

Gab es unmittelbar davor ein Ereignis, beispielsweise:

• Werkstattbesuch
• Reparatur
• Tanken
• sehr kaltes oder heißes Wetter
• Softwareupdate
• Batterieabklemmung

Wann tritt das Problem auf?

Bitte möglichst genau angeben:

• beim Kaltstart
• bei betriebswarmem Motor
• im Leerlauf
• unter Teillast
• unter Volllast
• bei Konstantfahrt
• beim Beschleunigen
• im Schubbetrieb
• ab einer bestimmten Drehzahl
• ab einer bestimmten Geschwindigkeit

Dauerhaft oder sporadisch?

Wenn das Problem nur gelegentlich auftritt: Wie häufig?

Warnleuchten

Welche Warnleuchten sind aktiv?

Bitte angeben, ob diese:

• dauerhaft leuchten
• blinken
• nur zeitweise erscheinen

Bisherige Arbeiten

Was wurde bereits geprüft oder ersetzt?

Bitte auch angeben, ob sich das Verhalten danach verändert hat.

Fehlerspeicher bereits gelöscht?

Falls ja:

• wann wurde er gelöscht?
• ist der Fehler danach wieder aufgetreten?

3. Fehlerspeicher – Pflicht

Bitte alle verfügbaren Steuergeräte vollständig auslesen, nicht nur das Motorsteuergerät.

Fehler in Getriebe-, ABS-, Fahrwerk-, Komfort- oder anderen Steuergeräten können mit dem beanstandeten Symptom zusammenhängen. Ebenso können zusätzliche Fehler vorhanden sein, die technisch unabhängig vom Hauptproblem sind. Diese trennen wir bei der Analyse voneinander.

Zu jedem Fehler benötigen wir möglichst:

• Fehlercode
• genormten P-, U-, B- oder C-Code
• Herstellercode, falls zusätzlich vorhanden
• vollständigen Fehlertext, unverändert wie vom Diagnosegerät angezeigt
• Status: aktiv/passiv bzw. statisch/sporadisch
• Fehlerhäufigkeitszähler, falls vorhanden
• Kilometerstand beim Fehlereintrag, falls vorhanden
• Fehlerstandbild / Freeze Frame

Besonders wichtig: Fehlerstandbild / Freeze Frame

Das Fehlerstandbild gehört zu den wichtigsten Diagnosedaten.

Es zeigt beispielsweise:

• Motordrehzahl
• Last
• Temperatur
• Fahrzeuggeschwindigkeit
• Spannungsversorgung
• weitere Betriebsbedingungen

genau zu dem Zeitpunkt, an dem der Fehler erkannt wurde.

Damit können wir wesentlich besser unterscheiden, ob es sich beispielsweise um einen alten sporadischen Fehler oder eine aktuelle reproduzierbare Abweichung handelt.

4. Datenstrom / Live-Daten – Pflicht

Bitte möglichst eine Aufzeichnung über Zeit hochladen und nicht nur einzelne Momentwerte.

Ein einzelner Screenshot mit einem Messwert besitzt oft nur geringe Aussagekraft. Eine Aufzeichnung über 30–60 Sekunden unter bekannten Betriebsbedingungen kann dagegen sehr aussagekräftig sein.

Wo Ihr Diagnosegerät SOLL- und IST-Werte anbietet, bitte immer beide gemeinsam aufzeichnen.

Die Differenz zwischen Anforderung und tatsächlichem Messwert ist häufig die entscheidende diagnostische Information.

4.1 Basisblock – bitte immer mitaufzeichnen

Wenn verfügbar:

• Motordrehzahl
• Motorlast / berechnete Last
• Kühlmitteltemperatur
• Ansauglufttemperatur
• Batterie-/Bordspannung
• Gaspedalstellung
• Drosselklappenstellung SOLL
• Drosselklappenstellung IST

4.2 Betriebszustände

Wenn möglich, bitte folgende vier Zustände dokumentieren:

1. Zündung ein, Motor aus – KOEO
ca. 15 Sekunden

2. Betriebswarmer Leerlauf
ca. 60 Sekunden

3. Drehzahlrampe im Stand
Leerlauf → ca. 2.000 U/min → ca. 3.000 U/min → zurück in den Leerlauf

4. Fahrt unter Last
Konstantfahrt sowie möglichst eine Beschleunigung, bei der das beanstandete Symptom auftritt

Bitte zu jeder Datei kurz angeben, unter welchem Betriebszustand sie aufgenommen wurde.

Ohne diese Zuordnung verlieren selbst gute Messdaten einen erheblichen Teil ihrer Aussagekraft.

5. Symptombezogene Zusatzwerte

Wählen Sie zusätzlich den Bereich aus, der zu Ihrem Problem passt.

Ladedruck / Turbolader

Wenn verfügbar:

• Ladedruck SOLL und IST
• Saugrohrdruck
• Umgebungsdruck
• Ladedrucksteller Position SOLL und IST
• Luftmasse SOLL und IST

Saugrohr- / Drallklappen

• Klappenposition SOLL und IST
• Ansteuerung in Prozent
• Stellgliedtest, falls möglich
• bei Stellgliedtest gleichzeitig Anforderung und Positionsrückmeldung aufzeichnen

Diesel: DPF / Partikelfilter

• Differenzdruck
• Abgastemperatur vor DPF
• Abgastemperatur nach DPF
• berechnete Rußbeladung
• gemessene Rußbeladung, falls vorhanden
• Kilometer seit letzter Regeneration
• Anzahl abgebrochener Regenerationen
• Ölverdünnung, falls vom Steuergerät ausgegeben

Abgasrückführung / AGR

• AGR-Rate SOLL und IST
• AGR-Ventilposition SOLL und IST
• Luftmasse SOLL und IST

Kraftstoffsystem Diesel

• Raildruck SOLL und IST
• Ansteuerung Druckregelventil
• Ansteuerung Mengenregelventil
• Mengenausgleich / Korrekturwerte je Zylinder
• Rücklaufmenge, falls messbar

Kraftstoffsystem Benzin

• Kraftstoffhochdruck SOLL und IST
• Kraftstoffniederdruck SOLL und IST
• Lambdasonden vor und nach Katalysator
• Gemischadaption im Leerlauf
• Gemischadaption unter Teillast
• additive und multiplikative Adaptionswerte
• Zündwinkelrücknahme je Zylinder
• Verbrennungsaussetzer / Misfire Counter je Zylinder

SCR / AdBlue

• Füllstand
• Qualitätswert, falls verfügbar
• Dosiermenge SOLL und IST
• NOx-Wert vor SCR-Katalysator
• NOx-Wert nach SCR-Katalysator
• Heizkreise und deren Ansteuerung
• Freigabebedingungen des Dosiermengentests

Getriebe

Bitte das Getriebesteuergerät vollständig separat auslesen.

Wenn verfügbar:

• Gangstellung SOLL und IST
• Wählhebelstellung
• Getriebeöltemperatur
• Kupplungsschlupf

6. Dateien und Screenshots

Bevorzugt: PDF- oder CSV-Export

Diese Formate enthalten meist mehr Informationen als einzelne Screenshots.

Bei Screenshots bitte beachten:

• möglichst Vollbild
• nicht zuschneiden
• Kopfzeile mit Datum und Uhrzeit sichtbar lassen
• Dateinamen möglichst nicht verändern

Viele Diagnosegeräte speichern Fahrzeug-, Zeit- oder Sitzungsinformationen direkt im Dateinamen.

Zulässige Formate:

• PDF
• JPG
• PNG
• CSV
• TXT

Bei mehreren Aufzeichnungen bitte kurz dazuschreiben, welche Datei zu welchem Betriebszustand gehört.

7. Was Sie bitte nicht tun

Fehlerspeicher nicht löschen, bevor er vollständig ausgelesen und exportiert wurde.

Messwerte nicht abtippen. Bitte möglichst den Originalexport oder einen vollständigen Screenshot hochladen.

Screenshots nicht zuschneiden, auch nicht vermeintlich unwichtige Bereiche.

Keine Bauteile auf Verdacht ersetzen, bevor die Diagnose abgeschlossen ist. Genau solche unnötigen Teilewechsel soll eine strukturierte Analyse vermeiden.

Keine isolierten Einzelwerte ohne Betriebsbedingungen schicken. Ohne Kontext können diese technisch nicht zuverlässig bewertet werden.

8. Mindestumfang

Nicht jedes Diagnosegerät kann alle oben genannten Daten liefern.

Für eine sinnvolle Analyse benötigen wir mindestens:

• FIN und Kilometerstand
• genaue Beschreibung des Symptoms
• Angabe, wann das Symptom auftritt
• vollständigen Fehlerspeicher aller erreichbaren Steuergeräte einschließlich Fehlerstatus
• Fehlerstandbild / Freeze Frame zu den relevanten Fehlern, sofern verfügbar
• eine Datenstromaufzeichnung im betriebswarmen Leerlauf mit den verfügbaren Basiswerten aus Abschnitt 4.1

Damit lässt sich in vielen Fällen bereits eine belastbare Eingrenzung vornehmen.

Sollten die Daten für eine eindeutige Aussage nicht ausreichen, teilen wir Ihnen konkret mit, welche Messwerte oder Aufzeichnungen noch fehlen.

Sie erhalten also keine scheinbar eindeutige Diagnose auf Basis unzureichender Daten.

9. Prüfliste vor dem Absenden

☐ FIN und Kilometerstand angegeben
☐ Symptom beschrieben und angegeben, wann es auftritt
☐ Fehlerspeicher aller erreichbaren Steuergeräte ausgelesen
☐ Fehlerspeicher vor dem Export nicht gelöscht
☐ Fehlerstandbilder / Freeze Frames gesichert
☐ Datenstrom über einen Zeitraum aufgezeichnet und nicht nur Einzelwerte übermittelt
☐ SOLL- und IST-Werte gemeinsam aufgezeichnet, soweit verfügbar
☐ Betriebszustand jeder Aufzeichnung dokumentiert
☐ Passende symptombezogene Zusatzwerte aus Abschnitt 5 ergänzt
☐ Dateien im Original, unbeschnitten und möglichst nicht umbenannt hochgeladen

FonMOB1.png

Welche Daten wir für Ihre Ferndiagnose brauchen

Bitte laden Sie die folgenden Angaben und Dateien möglichst vollständig hoch:

• FIN/VIN, Kilometerstand, Modelljahr, Motorcode, Getriebe- und Kraftstoffart

• eine genaue Beschreibung des Problems: Was passiert, seit wann und unter welchen Bedingungen?

• den vollständigen Fehlerspeicher aller erreichbaren Steuergeräte mit Fehlerstatus

• Fehlerstandbilder / Freeze Frames zu den relevanten Fehlern

• eine Datenstrom-Aufzeichnung über 30–60 Sekunden mit Drehzahl, Last, Temperaturen und Bordspannung

• SOLL- und IST-Werte gemeinsam, soweit Ihr Diagnosegerät sie anbietet

• PDF- oder CSV-Originalexporte; Screenshots bitte vollständig, unbeschnitten und mit Datum/Uhrzeit

• eine kurze Zuordnung jeder Datei zum Betriebszustand

WICHTIG: Löschen Sie den Fehlerspeicher nicht, bevor Sie ihn vollständig ausgelesen und exportiert haben. Beim Löschen können Fehlerstandbilder und entscheidende Diagnoseinformationen verloren gehen.

Unter dieser Kurzfassung finden Sie die ausführliche Datenanleitung und anschließend das Upload-Formular.

Welche Daten wir für Ihre Ferndiagnose brauchen

Die Qualität Ihres Diagnoseberichts hängt direkt von den Daten ab, die Sie hochladen.

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Fehlercodes, Messwerte und Einheiten bleiben in der Originalform.

Die empfohlenen Prüfschritte legen wir zusätzlich auf Deutsch bei – zum Vorzeigen in der Werkstatt.

Überschrift 1

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